wer twitter hat, braucht keine werbeagentur mehr ;-))

Mein Webangebot will ich um einen Blog erweitern. Aber nicht ohne mir Tips und Ratschläge von der Online-Community zu holen. Schließlich will ich ja auch mit Euch über den Blog kommunizieren.

Bei Twitter und Facebook habe ich meine FreundInnen und Follower (ja, Julia twitter ist noch ungegendert!) um Vorschläge für den Blognamen gebeten. [1]

Ich bin wirklich begeistert über die vielen originellen Ideen, die ich mit Euch teilen will. Bevor ich mich entscheide, was gefällt Euch warum am besten? Ich will das hier nicht abstimmen, aber Eure Argumente werden bei meiner Entscheidung eine große Rolle spielen.

Nun die Blog-Namen die mich per mail und im internet erreicht haben, nicht alles davon war ernst gemeint:

Eher sachlich klingende Namen:
– Becks Blog
– Becklog
– VB-blog.de
– GreenBeckblog
– beck-blog
– Beck-man (denkt man zu schnell an Reinhold)
– Beck’s (minimalistischer Anglizismus)
– Beck-loppt
– Grünblogger (könnt jeder sein, oder?)
– Becks Bestes (ob ich das im Netz gebe?)
– Der Grüne Beck (gab es da noch einen anderen?)
– Beck bloggt grün
– Grüner Genosse (wie soll ich denn das verstehen?)
– Beck in Black
– Get Beck (Beatles)

Eher unbescheiden:
– Volker-der-Gerechte-Blog
– Volker hört die Signale! (damit habe ich schon mal eine Bewerbungsrede eingeleitet. ;-))
– alle gewalt geht von volker aus (wäre dann aber eher unpassend, oder? – meint selbst der Vorschlagende)
– Volkerverständigung
– sehr Beck-annt

Eher (selbst)ironisch:
– BECKerblume online
– Beckmesser
– Online-Beckerei
– BECKomms (vielleicht etwas unverdaulich?)

Originelles:
– Voll Becks
– FeedBeck (sehr witzig, aber etwas abhängig von der Response)
– Beckstage (das Web als online-Bühne und ein wenig Einblick in die Welt hinter der Bühne)
– Beck to the Future (wäre beinahe schon mal mein Plakatslogan geworden)
– Beckstreet’s back
– Beck-gammon
– The Beck’s Experience (mal sehen, ob es ein Problem gibt… Da es eine ironische Verfremdung ist, müsste es eigentlich gehen)
– Beck to the roots (die radikale Variante)
– Beck-up
– BrokeBeckMountain (aber schnell verrätselt, weil Kontext nicht vielen präsent)
– Beck-Stein (definitiv vorbei)
– Bring it all Beck to me (s Club 7)
– Beck-ause of you (c. Aguilera)

Szenisch:
Trackbeck

Meine Favorites:
– The Beck’s Experience
– FeedBeck
– Beckstage
– Beck to the roots
– Trackbeck

Wir wollen den blog auf volkerbeck.de als subdomain oder Unterseite anbieten.

Zum Charakter des Blogs: Ich werde nicht mein Privatleben thematisieren, aber durchaus manche persönliche Sicht auf Politik und Alltag anbieten, jenseits der Pressemitteilung, und eher Lust und Laune denn einer Agenda folgend.

Zu Beginn wollen wir, mein Büro und ich, die Kommentare ohne Freischaltungsbremse ermöglichen. Ob das geht, hängt von den Kommentaren ab. Persönliche Diffamierungen und andere inakzeptable Dinge werden wir einfach herauslöschen; und nicht erst, wenn die Grenze zur Strafbarkeit überschritten ist. Wenn das überhand nimmt, müssen wir unsere policy überdenken.

Nun bin ich schon mal gespannt auf Euer Feedback… Das ist sozusagen das Blog-Vorspiel.

—————

[1] Aus technischen Gründen konnten noch nicht alle Mails ausgewertet werden. Mag sein, dass noch etwas fehlt.

28 Gedanken zu „wer twitter hat, braucht keine werbeagentur mehr ;-))

  1. julia seeliger

    Ein Wortspiel mit „Beck’s“ finde ich auf jeden Fall gut – das fand ich übrigens schon immer gut.

    Beckstage ist doppelsinnig: Becks Tage und Backstage

    P.S. Das Voting-Tool heißt PollPress 😉

    Muss nun in ein Einkaufszentrum – bis dann, bin mal gespannt, wer hier noch so Ideen äußert.

  2. Jens

    FeedBeck und TrackBeck klingen an sich gut, wobei letzteres irgendwie auch an Schäubles Überwachungsphantasien erinnert.
    Insofern lieber FeedBeck.

    Als weitere Namen fallen mir spontan Beck@Blog und Beck im Netz ein.

  3. Dennis

    Also mir würden BeckMesser (diese WikiWord-Notation macht sich immer gut;)) oder Trackbeck gut gefallen; ersteres ist aber wohl ein wenig technikfern und liefert für kulturell Unbedarfte vllt. falsche Assoziationen. TrackBeck ist mehrdeutig – erstens deutet es darauf hin, dass man dich begleitet; zweitens auf die Interaktivität und Intertextualität des Mediums in Anlehnung an den Trackback; drittens auf den von dir eingeschlagenen Weg (Beck’s Track).

  4. Pingback: Die Welt ist Scheisse - Aber ohne Geruch » Blog Archiv » Namenssuche

  5. Andreas

    The Beck’s Experience ist rhetorisch ganz gewitzt, aber einer Großbrauerei dadurch nahe zu kommen, ist ein eher zweifelhafter Nebeneffekt.

    Feedbeck ist toll, aber wenn Du nicht ausschliesst, später Kommentare zu moderieren, ist das eventuell auch gefährlich.

    Trackbeck klingt gut, aber ist nahe am englischen backtrack und das heisst ja nichts Gutes.

    Beck to the roots ist cool, suggeriert aber halb, dass Du mal weg warst von den Wurzeln.

    Beckstage ist in Julias Sinn doppeldeutig, und vielleicht am wenigstens misinterpretierbar?

    Ha, ein Dilemma nach dem nächsten! Beckstage oder Feedbeck, dann wohl!

  6. Regine Heidorn

    Feedbeck find ich gut, aber feed heißt auch füttern, Fütter Beck … naja.
    Das Wortspiel Beck-Back ist cool, Trackbeck find ich am besten, ist ja auch das, was das Blog bringt: keep track of Beck.

  7. weltherrscher

    feedBeck?
    gefällt mir gar nicht. klingt so nach „ich rede und rede und rede..auch wenns keiner hören/lesen will“ bzw. an schrille töne, die keiner auf der bühne will, zumindest musiker.

    diegruenen wollen doch eher die parttei der vernunft, der jugend, des aufbruchs in eine andere zeit sein, oder?
    veränderungen, aufbruch, gemeinsamkeiten, ziele, vernunft, einsicht, bürgerrechte usw.?
    vielleicht „volkerrecht“?
    hm? ne, klingt zu cduig.

    beckrecht?
    ne, klingt nach rechtswissenschaft.

    völker?
    (die ö-pünktchen dann grafisch in eckige klammern gesetzt)
    wollen denn die grünen global agieren?

    politik, veränderungen, demokratie…
    beckratie?
    vielleicht.. klingt aber irgendwie so steril.

    parteiarbeit, ziele, umsetzung, gemeinsamkeiten..
    beck(eiten)?
    (untertitel: frech/eigen und doch gemeinsam)
    ist etwas frechheit drin, aber auch eigenheit, die eigene sicht der dinge.
    ein blog zeigt ja auch eigene sichtweisen.

    beckeiten gefällt mir..:-))

  8. Matthias Schneider, Duisburg

    Lieber Volker,

    ich freue mich sehr, dass ‚Beck-to-the-roots‘ unter Deinen Favoriten ist … !!!
    Das wäre ein mutiger, ein sehr grüner und deutlicher Titel.
    Mein Favorit unter Deinen Favoriten !!!!
    Würde einen guten gemeinsamen Wahlkampf versprechen …

    ‚Feedbeck‘ ist gut, es animiert, Dir als Politiker Erfahrungen, Meinungen, Input zukommen zu lassen.

    ‚Beck’s Experience‘ klingt für mich eher nach Erfahrungsberichten mit Alkohol (ich verstehe einiges von Trademarks, das kriegst Du eh nicht durch … siehe http://www.becks.de/), ‚Trackback‘ klingt nach Stalking. Das können wir schon im facebook und bei twitter machen …

    Mit Grüßen von
    Matthias

  9. Malte

    ich muss mich Regine anschließen, finde TrackBeck am besten um die Idee des Blogs zu vermitteln, dieses (ver)folgen etc

  10. Henning

    Meine drei Favorites:
    – TrackBeck
    – FeedBeck
    – BeckStage

    Alle drei heben irgendwie die Interaktivität oder dein Einblick hinter die Kulissen bzw. die erhöhte Transparenz hervor.

    P.S.: Ich hoffe, du hast bei dieser noch nicht endgültigen Blog-URL die Suchmaschinen ausgeschlossen?

  11. der haltungsturner

    Hallo Volker, ich finde ja beckstage am besten – weil es für mich am besten ausdrückt, was ein Blog ist: Dein „Stage“ mit einem Blick hinter die Kulissen. Denn das Feedbeck äh Feedback ist ja nur ein Nebeneffekt vom Bloggen imho.

    Zu deiner Kommentarstrategie: Finde ich genau richtig! Und meine Erfahrungen in zig Corporate Blogging Projekten, die wir weltweit begleitet haben, ist, dass es eher dazu führt, dass weniger aggressive Kommentare kommen, wenn es keine Vorabmoderation gibt – die Leute müssen dann nicht austesten, wie weit sie gehen dürfen 🙂

    Beim Daimlerblog (da habe ich mit beraten) haben wir als Kompromiss eine „double-opt-in“ gebastelt für WordPress – also dass die KOmmentierenden erst per Mail bestätigen müssen, dass sie sie sind und das sagen wollen. Aber eben keine Moderation vorweg. Wichtig sind dann m.E. aber eindeutige Regeln, die transparent sind….

  12. Pit

    … die basisdemokratische Findung eines Homepagenamens ist ja ein schöner PR – Gag.
    TrackBeck halte ich jedoch für extrem grausam, ein Produktname sollte nicht nur schön zu hören sondern auch schön zu schreiben sein.
    TrackBeck tut beides nicht.

    Ein besseren Vorschlag bleibe ich schuldig ………

  13. Alex

    Viele schöne Vorschläge 🙂
    Mir wäre es im Grunde egal, Hauptsache du änderst das Design hier noch ein bisschen…

  14. Volker Beck

    Meine Präferenz ist nach dieser Diskussion: Beckstage.

    Beckstage konnotiert Einblicke hinter die Bühne und Tagebuch. Der Name „beschreibt die Funktion des Blogs und kann man sich gut merken.“ Er ist „am wenigstens misinterpretierbar“.

    Gegen Feedbeck spricht auch, dass Robert nicht sagt, womit er mich füttern will. ;-))
    Becktrack ist zwar scenisch, begegnet hier aber zu recht einigen Bedenken.

  15. Peter Alberts

    Beckstage war mein Vorschlag, hatte dabei allerdings nur an „Hinter der Bühne“ und nicht an Becks Tage gedacht.
    Nachdem sowohl Beckstage als auch „Volker hört die Signale“ (auch mein Vorschlag) hier so prominent aufgegriffen wurden, mache ich mir etwas Sorgen, dass meine echte Kernkompetenz wohl im Wortspielen liegt. 😉

    Deswegen gleich mal eine Frage an die Gemeinde hier: ich mache demnächst auch einen Blog auf, wie soll der denn heißen? Als Osteuropa-interessierter Westfale und „homme des lettres“ (hüstel), liebäugele ich zur Zeit am meisten mit „Westfälisch-östlicher Diwan“, das ist allerdings doch etwas sehr bemüht … Vorschläge gerne an alberst[ätt]gruene-muenster.de

  16. Lodmund Der Alte

    Wie wäre es mit Rosa Funkenmariechen, Du schwuler Buckel. Deine grünen Kameltreiber und Bürzelbeter werden Dir schon zeigen, wo der Frosch die Locken hat…Baukran…

  17. bembelkandidat

    Beckstage finde ich auch am passendsten für das blog,
    mal sehen, wie „musikalisch“ das blog da wird, bin sehr neugierig!!!

    und hoffentlich bleibt uns das blog auch noch nach der nächsten bundestagswahl erhalten, denn nach der letzten waren viele politikerInnenblogs ganz schnell wieder verschwunden…

  18. Pingback: Beckstage | OnlinErleben - LN Online Blog

  19. carlos villela

    Ich bin total für Beckstage!! kurz,einfach zu merken,originel, passend und einfach geil!

  20. Pingback: SchönSchriften » Twitter als Kommunikationsmittel von Politikern

  21. Pingback: Twitter als Kommunikationsmedium von Politikern | SchönSchriften

  22. Pingback: Twitter als Kommunikationsmedium von Politikern – Thomas Schön

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